Modern Swiss Floorball Technology

Im neuen ICON-Stock steckt eine geballte Ladung an Technologie. Die Entwicklung des Schweizer Stocks dauerte drei Jahre und steht kurz vor dem Abschluss.

Das Ziel war, nicht einfach Bestehendes zu verbessern und anzupassen, sondern sich grundsätzliche Überlegungen zum Sportgerät Unihockeystock zu machen. Dies auch im Hinblick auf den Schweizer Markt und die Bedürfnisse der Spielerinnen und Spieler hierzulande. „Wenn in Skandinavien ein Star hustet, passen die Hersteller die Stöcke sofort an. Auf die Schweizer hört man weniger“, machte Alex Matt in den letzten Jahren seine Erfahrungen.

Techniker ins Training geschickt

Auf einem weissen Blatt Papier entstand also ein neuer Stock. Dafür wurden Industriedesigner verpflichtet, die ansonsten für Andy Rhis die bekannten BMC-Velos produzieren. Sie sollten sich von Grund auf überlegen, was einen Stock ausmacht, was ein Stock braucht, bei welcher Bewegung wo welche Kräfte auf den Stock einwirken. Dafür wurde das Technikerteam immer wieder zum Unihockeyspielen in die Halle geschickt, um ein Gefühl für den Sport zu bekommen. „Seit Jahren werden Stöcke gleich produziert – man nimmt einen Schaft, befestigt daran mit zwei Schrauben eine Schaufel und fertig. Wir wollten alles hinterfragen“, schildert Alex Matt den Entwicklungsprozess in den ersten zwei Jahren. Bei Tennisrackets oder Velos sei es völlig normal, dass wissenschaftliche Erkenntnisse in die Fertigung einfliessen.